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... Durch die Unterschiede und Überschneidungen zwischen den verschiedenen Systemen erinnert Erasmus daran, dass alle Regeln bloß menschliche Produkte und als solche änderbar und beugsam sind (wie etwa durch den berühmt-berüchtigten Erasmusbonus). Oder zumindest sollten sie das sein, wenn wir nicht etwas schaffen wollen, das uns später Kopf und Kragen kosten könnte.
Das letzte bisschen Freiheit
Im Zuge des Bologna-Prozesses und unter dem Druck der Politik auf die Universitäten, möglichst viele aktive Studierende vorzuweisen und mehr Abschlüsse bei kürzerer Studienzeit und wenigeren Drop-Outs zu produzieren, werden unsere Studien immer rigider, durchplanter und unflexibler, bis wir zuletzt vielleicht darin feststecken und nicht mehr weiterkommen werden. Zu einer Zeit, in der die Universität immer mehr zu einer Quotenerfüllerin verkommt und Studierende als bloße Zahlen in Statistiken auf- und untergehen, kann man sich wenigstens noch für ein Erasmussemester oder -jahr mehr oder weniger ausklinken. Nicht, dass diese Entwicklung an anderen europäischen Ländern vorbeigehen würde, aber so durchwegs decken sich die Studien meistens doch (noch) nicht, als dass man an der Gastuniversität zur Gänze in den starren Raster eines Studienplanes passen könnte. Man ist eben „Erasmus“ und damit eine eigene Kategorie für sich. Außerdem sind die Anforderungen für das Erasmusstipendium und das zusätzlich ...
17. 07. 2008 | 13:29
1. Erasmus, warum das? vom 17. 07. 2008
2. Bologna demaskiert. Terminologische Kulissenblicke durch den künstlichen Sprühnebel der Hochschulpolitik vom 22. 06. 2007
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